Berlin – Nachtrag

Nur noch kurz ein paar Worte zu meiner Berlinfahrt.

Am 23.6. ging’s für 2 Tage nach Berlin. Madame Wolff, die Bundestagsabgeordnete aus meinem Wahlkreis hat mich und Tabea, das andere Mädel, dass das PPP(Parlamentarisches Patenschafts Programm) – Stipendium nicht bekommen hat, eingeladen für eine Reise in die Hauptstadt für politisch-interessierte Bürger. Wir durften natürlich noch eine Begleitung mitnehmen und da entschied ich mich ganz spontan für Tanja ;)

Am Donnerstagmorgen ging es um 7 in Magdeburg los und um 9 sind wir dann zusammen mit ’ner Menge älterer Menschen am Reichstag angekommen. Nach einem 2 Gänge Menü, bestehend aus einem belegten Brötchen und einem Schälchen Gulaschsuppe gab es dann erst mal die ganz normale Führung durch den Reichstag und im Anschluss daran, nahm sich Frau Wolff noch eine Stunde Zeit für uns und berichtete über einen ’normalen Arbeitstag‘ und stand uns für Fragen zur Verfügung. Nachdem wir dann den Reichstag auseinandergenommen haben und uns Sachen angeeignet haben, die gar nicht für uns bestimmt waren – natürlich unbeabsichtigt! – brachte uns Hans Berlin mit einer Stadtrundfahrt etwas näher. Etwas ermüdet, nach dem uns Hans gefühlte 396 mal erzählt hat, dass wir grade den Osten verlassen und in den Westen fahren, kamen wir am Hotel an. Erster Eindruck: Naja. Aber es war alles top. Zimmer war sauber und gemütlich und das Essen war auch vollkommen in Ordnung. Wir haben uns da eh nicht lange aufgehalten. Am Abend sind wir noch zum Kudamm gelaufen und am nächsten Tag ging es gegen 8 schon wieder weiter.

Am zweiten Tag standen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bildungszentrum für die Unterlagen der Stasi und die Ausstellung des deutschen Widerstandes auf dem Plan. Wenn man davon absieht, dass diese verdammten Telefone der alten Menschen mindestens 2-mal pro Stunde laut geklingelt haben, war das Programm ganz okay. Also die Stasi Sache war jetzt nicht so mein Fall, der Besuch im Bundesministerium schon eher. Auch wenn die Dame aus dem Ministerium kaum dazu kam uns das näher zu bringen, was sie eigentlich wollte, da die Rentner aufgebracht auf der Frage rumhackten, warum die Ostrenten nicht an die Westrenten angeglichen werden. Diese Engstirnigkeit und diese Fokussierung auf die eigene Person war doch verdammt anstrengend und hat mich nur unwesentlich aufgeregt! Der Rest des Tages bestand dann nur noch aus Essen und der Heimfahrt.

Mein Fazit: Der erste Tag hat mir gut gefallen, der Zweite eher weniger. Und ich sollte mir eventuell noch etwas mehr politisches Wissen aneignen.

再见!

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