Beijingbericht – Tag 1

Hallo meine Lieben! –Vorwarnung, ich werde meinen Beijingbericht in 4 Teile stückeln und die immer in Abstand eines Tages posten. Und sorry dafür, dass ich mich erst jetzt melde, aber mein Proxy Server hat in der letzten Zeit nicht funktioniert und über den normalen chinesischen Server kann ich auf WordPress nunmal nicht zugreifen.

Mein Gott, es fühlt sich an als wäre eine Ewigkeit vergangen, seitdem ich hier das letzte Mal gepostet habe. Okay immerhin, 2 Wochen.. Letzte Woche hatte ich einfach keine Lust einen Beijingbericht nieder zu schreiben. Immerhin, ich hatte 7 Tage am Stück Schule! ..ich glaube meine linke Gehirnhälfte möchte euch grade erzählen, wie grausam es doch ist samstags und sonntags um 5:30 aufzustehen und zur Schule zu gehen, aber meine rechte Gehirnhälfte weiß es besser. Eigentlich waren diese 7 Tage Schule gar nicht so schlimm. Ich mein, es war schon irgendwie verwirrend, dass auf einmal, laut Stundenplan, ‚schon wieder‘ Montag war, aber es hat sich alles so normal angefühlt. Weil am Samstag alle wieder arbeiten mussten, bekam man auch den Eindruck von einem ganz normalen Tag. Normal brechend volle Busse. Normal hetzende Menschen. Und die ganz normalen Staus ab dem frühen Nachmittag. Okay, ab Mittwoch dachte man sich dann schon ‚ noch 2 Tage?!‘ aber.. das ist ja auch ganz normal :D

Nun also zu meinem Beijingtrip. Letzte Woche Montag hab ich mich mit Diana, der lettischen Austauschschülerin mit dem Highspeed Zug auf den Weg nach Beijing gemacht. Nach 5 Stunden mit durchschnittlichen 321km/h und ungewöhnlich viel Beinfreiheit (welch Luxus im Gegensatz zur dt. Bahn!) sind wir dann in Beijing angekommen. Erste Feststellung: Wow, es ist wärmer in Shanghai! Und da dachte man doch, man reist in den Norden es erwarten einen 5°C weniger als in Shanghai, nene, generell hatten wir die ganzen 4 Tage super Wetter. Angenehme 20-24°C mit Sonnenschein.
Nachdem wir angekommen sind haben wir uns dann gleich mal mit der Metro auf in Richtung Hostel gemacht. Man hat schon gemerkt, dass irgendwas anders ist als in Shanghai. Nicht nur, dass die Metro, so wie vieles andere auch, viel billiger ist, nein auch die Menschen machen einen anderen Eindruck. Irgendwie, entspannter, freundlicher, familiärer. Jap, dieser Eindruck hat sich auch in den kommenden Tagen immer wieder bestätigt. Shanghai ist eben die Stadt, wo du schnell viel Geld machen kannst, während du in Beijing inmitten von jeder Menge Kultur und Parks eher besser Leben kannst. Unser Hostel liegt inmitten von Hutongs. Also viele viele schmale Gassen, wo man so alte, kleine Häuser findet. Eine recht schöne Gegend. Gleich um die Ecke war der große Trommelturm, wo sich jeden Abend viele Menschen versammeln um zu tanzen. Zurück zum Hostel. Es war eben wie.. ein Hostel ;) Wir teilten uns ein 6-Bett-Zimmer zusammen mit meiner Cousine und mit stetig wechselnden anderen Mitbewohnern ;) Sauberkeit –okay und der Rest war für uns unwichtig, weil wir, wie die typischen Vorzeige-Touristen, den ganzen Tag unterwegs waren und da nur geschlafen haben.

Wie gesagt – wir waren immer unterwegs. Also, eingecheckt, Sachen abgelegt, auf zum olympischen Stadium. Aber vorher noch einen Zwischenstopp beim Yonghegong Lama Tempel, weil es auf dem Weg lag und weil ich (Diana nicht so) buddhistische Tempel mag. Ich hätte da Stunden verbringen können, aber aufgrund limitierter Zeit und Dianas eher verhaltenem Interesse haben wir es dann innerhalb von einer Stunde erledigt (und eigentlich ist das für das eher kleine Gelände schon viel^^). Viel kann ich dazu eigentlich nicht sagen, guckt euch einfach später die Fotos an :)
Danach, bloß keine Zeit verlieren, auf zum Stadium! Ja gut, ist jetzt nicht so, dass ich das schon immer mal unbedingt gesehen haben wollte, aber Diana war davon so fasziniert, war aber trotzdem recht schön anzusehen. Mein Interesse galt dann eher der Architektur von dem Stadium , als alles andere ;) Und, wie auch nicht anders zu erwarten, waren auch dort Unmengen von Menschen. Weil China und weil nationale Ferien, ne? Und dementsprechend wurden wir auch öfter mal gefragt, ob man nicht ein Foto mit/von uns machen dürfe. Ich glaube, größtenteils lag das an Dianas blonden Löckchen ;) Anschließend haben wir uns noch auf den Weg zur Busstation gemacht um uns über den Bus zur Mauer zu erkundigen. Dann sind wir auch schon wieder langsam zurück zum Hostel gegangen, haben unterwegs noch unser Frühstück eingekauft und waren dann froh endlich im Bett zu liegen.

Morgen folgt dann der Eintrag zu Tag 2 :)

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