Tag 4 – Bye bye Beijing

Unser letzter Tag in Beijing bricht an und müde quälen wir uns um 9 aus dem Bett. Irgendwie hat dann mein Handy am Morgen auch noch lautstark geklingelt und somit hab ich erstmal Antisympathien bei den zwei anderen deutschen im Zimmern gesammelt, aber so what, es war ja eh unser letzter Tag ^^

Sachen schnell zusammen gepackt und auf die Seite von meiner Cousine gepfercht, damit wir die nicht gleich mitschleppen müssen, wenn wir auschecken. Sie ist ja noch einen Tag länger geblieben und so konnten wir unser Gepäck noch ohne Probleme da die ganze Zeit unterbringen. Für uns stand heute der Sommerpalast auf dem Plan und das, was halt sonst noch so kommen würde.

Ausgecheckt und ab zum Sommerpalast. Oh mein Gott! Echt, so so sooo schön! Ich liebe diesen Platz! Eine riesen Anlage mit einem riesen See, mit Bergen und abgerundet mit chinesischen Häusern und allem drum und dran. So so toll! Falls ihr jetzt denkt, quatsch nicht, BILDER! JAAAA, das ist eine verdammte Arbeit die hochzuladen :P

Insgesamt haben wir 4 Stunden für den Sommerpalast gebraucht und hatten somit noch jede Menge Zeit bevor unser Zug fahren soll. Diana wollte unbedingt zum TV Building. Sie sah mich mit strahlenden Augen an ‚Können wir, können wir, können wir??!!‘ Und ich nur: ‚TV was?!‘ Als wenn ich mich jemals mit dem TV Building von Beijing beschäftigt hätte.

Ähm, nein.. Und dementsprechend unspektakulär war es. Erstmal, konnte man von nah nicht viel sehen, weil alles voll mit diesen hohen Baustellenabsperrungen war. Wir sind also ein bisschen weiterweggegangen, haben Dianas innigen Wunsch, ein Foto mit dem Gebäude zu machen, erfüllt und sind dann da noch ein bisschen rumgelaufen. Also das besondere an dem Gebäude ist die Architektur. Jaa. Das war’s aber auch schon wieder.
Es liegt in dem modernen Teil von Beijing. Auf einmal siehst du Hochhäuser in der sonst so kulturellen Stadt.
In naher Entfernung leuchtete dann ein Schild mit ‚Fortune Mall‘ auf und wir dachten uns, warum nicht? wir haben doch noch Zeit. Und dann das spektakulärste, was du jemals in China finden kannst. Nichts. Leere. Und das meine ich ernst, das war echt spektakulär, ganz im Ernst. Ein riesiger Shoppingmallkomplex leer. Fast ohne Kunden. In den Geschäften langweilten sich die Verkäufer. Wenn da insgesamt 10 Leute in dem Gebäude rumliefen war das viel. Wir waren voll geschockt. Ich meine, so ein leeres Kaufhaus findest du nicht mal in Europa und dann sowas in China? Unglaublich. Wir haben dann gefragt warum das hier so leer sei und man stammelte nur irgendwas von wegen Ferien. Jaa… genau DESWEGEN müsse es doch voll sein, oder nicht?

Mh. Nachdem achten Weltwunder ging’s dann wieder zurück Richtung Hostel. Abendbrot essen, Frühstück einkaufen, Sachen schnappen und auf Richtung Bahnhof. Wir lagen gut in der Zeit. Eine ¾ Stunde bevor unser Zug fahren sollte, waren wir da und dann der Schock. Vor dem Bahnhof eine elendig lange Schlange. Und warum? Weil der Security Check stau verursachte.. Wir wurden immer unruhiger, haben es aber pünktlich nach drinnen geschafft. Aber dann ging’s ja weiter. Erstmal, sieht der Bahnhof so gar nicht nach Bahnhof aus. Weil man sieht auch keine Gleise. Man muss erst durch die Wartehalle, dann durch den Check in und dann läuft man endlich Richtung Gleis.
Irgendwie haben auch wir dann die richtige Wartehalle gefunden, haben noch schnell eingecheckt und sind dann Richtung Zug. Elendig lang. Und ja, ihr dürft raten. Richtig, unser Abteil war am Ende des Zuges. Natürlich nicht das Ende wo wir standen. Schnell dahin geflitzt. Abteil gefunden und mitbekommen, dass Diana und ich nicht dasselbe Abteil teilen. Naja, wir haben den einen Kerl noch überredet zu wechseln, also kein Problem.

Nur nochmal nebenbei, wir haben den Schlafwagen gebucht. Soft sleeper, weil ja nichts anderes mehr übrig war. Es war also ein 4 Bett-Abteil. Nicht sehr großräumig, aber ausreichend. Ich durfte mich auf das obere Bett quetschen. Pünktlich 21:00 haben wir Beijing verlassen und um 9:00 sind wir in Shanghai angekommen. Ich hab zwar keine Ahnung wo wir bitte langgefahren sind, weil im Vergleich, mit dem Highspeed Zug brauchen wir nur 5 Stunden, aber das war auch egal, weil ich hab die ganzen letzten 4 Tage nicht so gut geschlafen wie in dem Zug. Was ein bisschen nervig war, war die Klimaanlage über meinem Kopf, aber ansonsten einwandfrei. Die Zugbegleiterin kommt dann rein und weckt dich, wenn du zwischendurch aussteigen möchtest. Also, absolut empfehlenswert!

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2 Antworten zu “Tag 4 – Bye bye Beijing

  1. Hi Frau Nachbarin, ich habe Lust auf eine Haifischsuppe. Kannst Du das für mich erledigen. Sagst mir dann mal wie die schmeckt. Gruß Patric

  2. Hey Kaddi,
    ist ja ein tolles Abenteuer, was du dort erlebst.
    Klingt aber auch so, als wenn man unbedingt noch jung sein sollte, um es durch zu halten.
    Und ich hatte es mit 18 gerade das erstemal an die Ostsee geschafft.;-)
    Ich glaube ihr wachst in der Beziehung in einer tollen Zeit auf.
    lg
    Dieca aus bln

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